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Ein Projekt und ein Selbstversuch – Der Start

Der Projekt Joker macht ein eigenes – also internes – Projekt. Ein Selbstversuch. Und darüber möchte ich gern berichten. Nicht der Inhalt soll im Vordergrund stehen, sondern die angewandte Methodik und Vorgehensweise. Der Leser darf nach diesem Startartikel ein monatliches Update und einen Schlussbericht erwarten.

Ziel: Neuen Kundenkreis erschließen

Anlass war die Idee, dass ich für mein Unternehmen einen anderen neuen Kundenkreis erschließen möchte, der sich vor allem durch die Faktoren Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern und einen Standort im Raum Hannover/Braunschweig auszeichnet. In der „ich denke schon mal darüber nach“-Phase habe ich einen Vortrag zum Thema OKRs gehört (Objectives & Key Results) und mir gedacht: Das probiere ich mal aus, das könnte auch eine interessante Herangehensweise für meine Kunden sein. Im Gegensatz zu herkömmlichen Projektplänen geht es hier um übergeordnete qualitative Ziele, die dann in konkrete Schlüsselergebnisse heruntergebrochen werden, die dann auch messbar sind.

Also, los geht’s. Eine ganz gute Übersicht habe ich nach dem Vortrag auch noch in einer Präsentation auf Slideshare gefunden, OKR in 7 Schritten. Das war hilfreich zum Start. Begonnen habe ich mit der Formulierung von Unternehmenszweck, Vision und Mission. Da ich schon länger im Geschäft bin, war das nicht so schwierig. Vision und Mission sollten sich jetzt aber stark auf mein Projekt beziehen – also eine gute Gelegenheit hier noch mal nachzuarbeiten. Wenn jemand ein ganz neues Vorhaben hat wie eine Gründung oder die Umgestaltung einer Unternehmensorganisation, dann sollte man sich für diesen Punkt genügend Zeit lassen.

Im nächsten Schritt habe ich dann 3 qualitative Ziele (also meine Objectives) formuliert. Das war das 4. Post it. Um konkrete Themen zu haben, an denen ich dann auch arbeiten kann, kamen die Schlüsselergebnisse dazu (Key Results). Nach gefühlten 100 Jahren als Projektmanagerin, wollte ich dann aber auch ein Board haben, auf dem ich die Schlüsselergebnisse dann noch in Arbeitspakete beziehungsweise Schritte untergliedert habe.

So starte ich in mein Projekt. Ich spüre die Euphorie und bin stolz auf die bisherigen Vorbereitungen. Das ist gut, denn es wird anstrengend genug werden und je mehr intrinsische Motivation ich mir verschaffe, desto größer die Chance dran zu bleiben! Bei Durchhängern lese ich mir einfach diesen kleinen Artikel durch!

Hier noch ein paar Eckdaten:

  • Start 1.9.2018 (bereits erfolgt)
  • Laufzeit bis 30.11.2018 mit Konzept für die nächste Phase.
  • Review-Termine jeweils zum Monatsende.